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<pre>Einen namhaften Ausfall haben am Samstag aber womöglich auch die Hannoveraner zu verkraften. Gemeint ist Null-Tore-Neuzugang Hugo Almeida, dem nach einer nicht geahndeten Tätlichkeit im Spiel gegen den FCA eine nachträgliche Sperre droht.  <p> „Mit dieser Enttäuschung bleibt wenig Hoffnung“, gibt selbst Trainer Thomas Schaaf unumwunden zu.  <p>  Nicht gerade die besten Voraussetzungen, um auf den nach wie vor ungeschlagenen Tabellenführer zu treffen. <p> Die jeweils zu bespielenden Gegner tragen dann das Übrige dazu bei, dass diese Konstellation auf den ersten Blick als eine denkbar komfortable Ausgangssituation erscheint — in der 3Runde bekommen es die Wölfe schließlich mit dem deutlich kleineren Fisch zu tun. <p>  Das Duell der norddeutschen Hansestädte führt am Samstagnachmittag die beiden dienstältesten Vertreter der Bundesliga zusammen: Folglich sieht der Vergleich zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV bereits der 10Auflage entgegen.  </pre>


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<pre>für Augsburg-Coach Manuel Baum „fällt die Niederlage ein bisschen zu hoch aus, denn unsere Leistung war im Grunde sehr ordentlich.“  <p> Der Hamburger Lauf gegen den BVB ist Hinweis genug, dass solche Serien keineswegs zu unterschätzen sind: Obwohl derzeit nun wirklich nur denkbar wenig für die Grün-Weißen spricht, dürfte Werder schon allein aus den früheren Erfolgen wertvolles Selbstvertrauen beziehen.  <p>  Der Abstand zum Relegationsplatz beträgt zwar bereits sieben Zähler, ist aber bei verbleibenden sieben Spieltagen weiterhin machbar sowie der erstmalige Abstieg in die Bundesliga vermeidbar – zumindest in der Theorie. <p> Wohingegen die Defensiv-Probleme weiterhin omnipräsent sind. Gut zu erkennen bei der 0:4-Schlappe gegen Gladbach am Mittwoch, bei der Hazard und Co. regelmäßig durch die Stuttgarter Hintermannschaft spazierten und den Schwaben lockerleicht die dritte Niederlage nach fünf Pflichtspielen einschenkten. <p>  Sogar Sportvorstand Klaus Allofs, der seinen Trainer mehr als drei Jahre lang gegen jedwede Kritik verteidigte, schien mit seiner Geduld am Ende:  </pre> 


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<pre> Darüber hinaus helfen die Unentschieden der TSG im Abstiegskampf sichtlich kaum weiter. So hat sich der Rückstand auf das sichere Ufer seit Stevens Übernahme mit vier Punkte schlichtweg verdoppelt.  <p> Das ist allerdings deutlich zu wenig, um eine Aufholjagd zu starten. Zehn Punkte fehlen den Schalkern nach 16 Spielen auf einen Europa-League-Platz.  <p>  In diesem Fall wird sich der VfB am Samstag wohl – trotz frühlingshafter Temperaturen – warm anziehen müssen. Erst recht, weil bereits die ersten beiden Duelle in der laufenden Saison deutlich zu Gunsten der Dortmunder endeten (4:1 in der Hinrunde/3:1 im Pokal-Viertelfinale). <p>  „Das war ein bodenloser Auftritt heute, den wir da hingelegt haben. Wir sollten uns darüber klar werden, was sich in der ersten Halbzeit abgespielt hat, da muss sich jeder hinterfragen, was wir für einen Mist gespielt haben.“ <p>  Da Akanji seinen Part mehr als ordentlich interpretierte, wird sich der Status von Schmelzer vermutlich auch in Bremen nicht verbessern: Der Trainer dürfte sich in jedem Falle davor hüten, auf die fast perfekte Vorstellung mit vermeidbaren Veränderungen zu reagieren.  </pre>


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<pre> Während der äußerst unglücklich unterlegene FSV nämlich immerhin etliche vielversprechende Torchancen kreierte, darf nach den jüngsten Eindrücken durchaus bezweifelt werden, ob der am Samstag aufzusuchende VfL Wolfsburg überhaupt zum Leisten von Gegenwehr im Stande ist.  <p> Mit der sich bereits seit längerem (auch) in der Fremde bewährenden Defensiv-Strategie wird mit Sicherheit auch den Niedersachsen das Leben schwer gemacht — die nach zwei Außenseitersiegen ohnehin vor einer gänzlich neuen Herausforderung stehen.   <p> Video: Wolfsburg-Coach Bruno Labbadia nach dem 2:0-Erfolg beim SC Freiburg. (Quelle: YouTube/VfL Wolfsburg) <p>  Die nach wie vor ausgewiesenen 17 Zähler haben immerhin zur Folge, dass der VfB schon wieder um die Zugehörigkeit zur Eliteliga bangt; aktuell wird die Mannschaft gerade einmal noch drei Punkte oberhalb des ersten direkten Abstiegsplatzes geführt.  <p> Trotz der sich abzeichnenden Souveränität wird es der Tabellenzweite mit der Dominanz aber sicherlich auch gegen den VfL nicht übertreiben; der sich durch die gesamte Rückrunde ziehende Trend deutet abermals auf einen Sieg mit höchstens zwei Toren Vorsprung hin.  </pre>


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<pre> Sollten sich Fortune und Pech innerhalb einer Saison tatsächlich ungefähr die Waage halten, kann sich die Elf von Niko Kovac somit auf viele fröhliche Stunden freuen — schließlich dürfte es etliche glückliche Momente brauchen, um den gebrauchten Nachmittag in Leipzig wieder auszugleichen.  <p> Doch genau daran hapert es. Noch dazu trifft auch Mario Gomez nicht. In der vergangenen Saison war der Nationalstürmer mit 16 Liga-Treffern die Lebensversicherung des VfL — in der neuen Spielzeit hält er nach zwei Partien noch bei null Toren.  <p>  Umso vielversprechender mutet nun die Ausgangsposition gegen Freiburg an, gegen den es in den bisherigen acht Heimspielen lediglich eine Schlappe setzte (2 Siege, 5 Remis). <p>  Die sich folglich bis auf die Zielgeraden fortsetzenden Leistungsschwankungen drohen somit nun auch noch zu Lasten der Champions League zu gehen: Mit einer ähnlich schwachen Performance wie am vergangenen Samstag wird es in der Rhein-Neckar-Arena zweifelsohne nochmals richtig eng.  <p> Vor allem jetzt – nach der Heimpleite gegen Leverkusen, einem direkten Konkurrenten im Kampf um einen Platz am Fleischtopf. Doch diesen Big Point konnten die „Bullen“ am vergangen Spieltag nicht landen. Stattdessen setzte es eine bittere 1:4-Heimniederlage.  </pre>


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